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Winterwanderung "Von Warte zu Warte"



Überrascht von der guten Beteiligung trotz eher schlechter Wetterprognose waren die Organisatoren der Winterwanderung des Geschichtsvereins Westuffeln. Insgesamt 75 Personen und zwei Vierbeiner fanden sich am Treffpunkt ein, um in der Westuffler Gemarkung „von Warte zu Warte“ zu wandern. Petrus hatte dann auch ein Einsehen und verschonte die Gruppe mit Regen und Wind, so dass die Teilnehmer auch Spaß an der durchaus anspruchsvollen Wanderung hatten.

Die Wanderstrecke führte über die Menge bis zum Rand des Wartbergs, von dort hat man einen guten Blick auf den Wattberg, der dem Namen nach als Aussichtspunkt diente, aber nicht mit einem Turm bebaut war. Dieser ist auf dem höchsten Punkt des Wartbergs in 306 m Höhe belegt: Hier stand die sogenannte „Hohe Warte“. Über das Triesch und den uralten Laufweg der Landwehr zwischen Westuffeln und Grebenstein ging die Wanderung vorbei am geheimnisvollen „Franzosengrab“ bis zur Linderwarte, die auf etwa 295 m Höhe gestanden hat. Über die Rehbreite und quer durch die Struth endete die Wanderung am Grillplatz der Vereinsgemeinschaft, wo es eine viel gelobte Kartoffelsuppe und Schmalzenbrote mit Gurke für die hungrigen Wanderer gab. Anna Finis, Hilleburg Brede und Luise Lauer hatten die Suppe gekocht.Wie in der Vergangenheit wurde auch diesmal beim Geschichtsverein nicht nur gewandert, es gab unterwegs auch historische Informationen zu Warten im Allgemeinen, den Warttürmen in Westuffeln und der näheren Umgebung, Zweck und Bau der Grebensteiner Landwehr sowie zur Aufforstungsfläche der Waldinteressenten an der Linderwarte.

Vorstandsmitglied Andreas Neumann (3. von rechts) erläutert den geschichtsinteressierten Wanderern am Waldrand des Wartbergs die Grebensteiner Landwehr und die zugehörigen Warttürme. (Foto: Brunhilde Berndt)

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